MV Nattenhausen 1919 e.V.

Bezirk 11 Krumbach – Allgäu-Schwäbischer Musikbund

Musikverein Nattenhausen
mv-nattenhausen.de

Kreuzberg

Feldgottesdienst Juni 2011 :

Zu besonderen Anlässen wird eine Messe auf dem sogenannten Kreuzberg gefeiert.
                             steil gehts hinauf zur Kapelle;
die Nattenhauser Musikanten  umrahmten die von Herrn Dekan Klaus Bucher zelebrierte Messe.

Die Chronik erzählt vom Kreuzberg:

In der ältesten uns bekannten Zeit hatte Nattenhausen einen eigenen Adel.
Die Ritter von Nattenhausen erbauten sich am Nordende des Dorfes eine Burg, von der heute noch die sehr gut erhaltene Anlage kündet. Allerdings trägt sie heute eine Kapelle und Kreuzwegstationen zum Gedächtnis der Gefallenen beider Weltkriege. Wann die Burg zerfiel, lässt sich nicht nachweisen, aber sicher ist, dass sie schon lange vor dem Bauernkrieg (1524/25) nicht mehr bestand, denn der Ort gehörte schon im 15. Jahrhundert zu verschiedenen anderen Herrschaften.

Die Nattenhauser gründeten den Kreuzbergverein. Dieser Verein mit dem Vorsitzenden Anton Konrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, die denkmalgeschützte Anlage zu pflegen und am Leben zu erhalten.

P.S.
Schon im Jahre 1830 erging vonseiten König Ludwigs I. eine Verordnung über die „Erhaltung altertümlicher Kunstwerke und geschichtlicher Überreste“.
Grabungen und Veränderungen an Bodendenkmälern wurden erlaubnispflichtig. Noch weiter gehende Schutzbestimmungen für Bodendenkmäler finden sich dann im Landesstraf- und Verordnungsgesetz von 1956 und dann im Denkmalschutzgesetz von 1973.
Als gut erhaltenes, sichtbares und seit jeher bekanntes Geländedenkmal gehörte der Burgstall Nattenhausen (Kreuzberg) zu den Objekten, auf die sich die Schutzbestimmungen beziehen.
Der Burgstall wird unter der Denkmalnummer D-7-7727-0015 als „Mittelalterlicher Burgstall“ in der Denkmalliste geführt.
Der Burgstall mit Turmhügel und umfassenden Graben (Schlossberg) wurde nach dem 1. Weltkrieg durch Errichtung der Kriegergedächtniskapelle mit dem Kreuzweg umgestaltet.


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