MV Nattenhausen 1919 e.V.

Bezirk 11 Krumbach – Allgäu-Schwäbischer Musikbund

Musikverein Nattenhausen
mv-nattenhausen.de

Jahresversammlung 2018

Zeitungsbericht von Alois Thoma in den Mittelschwäbischen Nachrichten
über die Jahresversammlung des Musikvereins:

Das Bezirksmusikfest gibt es zum Geburtstag

Der Musikverein Nattenhausen wird nächstes Jahr 100. Wie gefeiert werden soll. Von Alois Thoma

Vor 30 Jahren feierte der Musikverein letztmals einen runden Geburtstag in großem Rahmen. Zum 70-jährigen Jubiläum wurde damals beim Festzug diese Lyra präsentiert. Im nächsten Jahr richtet der Verein nun zum 100-jährigen Bestehen das Bezirksmusikfest aus. Foto: Alois Thoma

 

„Man muss die Feste feiern, wie sie fallen“, heißt es. Genauso ist es beim Musikverein Nattenhausen. Der wird im nächsten Jahr 100 Jahre alt und dieser runde Geburtstag soll dann „ein Fest vom Dorf fürs Dorf“ werden, wie es Vorsitzender Bernhard Konrad bei der Generalversammlung formulierte. Natürlich sollen sich am 100-jährigen Wiegenfest nicht nur die Nattenhauser beteiligen, sondern die Einladung zur „Fete“ geht weit über die Ortsgrenzen hinaus, denn der MV Nattenhausen richtet aus gegebenem Anlass das 47. Bezirksmusikfest des Bezirkes 11 im Allgäu-Schwäbischen Musikbund aus. Gefeiert wird gleich fünf Tage, und zwar vom Mittwoch, 29. Mai bis Sonntag, 2. Juni. Das Programm steht auch schon in groben Umrissen.

Das Jubiläum wird mit einem Stimmungsabend mit der Band „Dirndlknacker“ eröffnet. Tags darauf (Fronleichnam) sind abends ein Sternmarsch der Nachbarkapellen zum Dorfplatz und anschließend Unterhaltungsmusik im Festzelt geplant. Der Freitag gehört der jungen Generation: Ein Rock-Abend mit der Rock-Antenne-Band steht auf dem Programm. Ganz im Zeichen der Blasmusik steht der Samstag. Fünf oder sechs Kapellen treffen sich zum Blasmusik-Cup mit anschließender Siegerehrung. Mit einem Festgottesdienst wird das Programm des Sonntags eröffnet. Massenchor, Festzug und anschließende Unterhaltungsmusik im Zelt mit Bekanntgabe der Wertungsspielergebnisse folgen am Nachmittag, ehe am Abend die bekannte Blasmusikband „Allgäu 6“ (bei freiem Eintritt) die Festtage beschließt.

 

Anlässlich der bevorstehenden Feierlichkeiten hat der Musikverein eine „Gesellschaft bürgerlichen Rechts“ (GbR) gegründet. Schon jetzt bat Vorsitzender Konrad um rege Mithilfe bei Vorbereitung und Durchführung des Festes, das auch dazu dienen solle, den Zusammenhalt im Dorf zu stärken und zu demonstrieren. So sah es in ihrem Grußwort auch Bürgermeisterin Gabriele Wohlhöfler, die dem Verein die Unterstützung der Gemeinde zusicherte und das Fest als gute Gelegenheit sah, sich über die Landkreisgrenzen hinaus zu repräsentieren.

Recht zügig wurde die ordentliche Generalversammlung abgewickelt. Nach der Protokollverlesung durch Schriftführerin Julia Konrad gab zweiter Vorsitzender Tobias Gänzer Einblick in die Vereinskasse, die einen erfreulichen Stand aufwies.

Wiederum war das traditionelle Waldfest, das endlich wieder mal ohne Regen über die Bühne gegangen war, der größte Posten unter den Einnahmen. Heuer findet das Waldfest nach langer Zeit wieder an drei Tagen statt. Trotz hoher Auflagen hat sich der Verein entschlossen, die Veranstaltung mit einem Disco-Abend (20. Juli) zu eröffnen. Die beiden folgenden Tage stehen dann wie gewohnt ganz im Zeichen der Blasmusik.

Weiterer Höhepunkt im laufenden Vereinsjahr ist der „Abend der Blasmusik“ am Samstag, 3. März, im Vereinsheim Breitenthal. „Luft nach oben“ sah Vorsitzender Konrad beim Probenbesuch, denn bei den 45 Gesamtproben waren im Schnitt nur 17 von 25 Musikern anwesend. Und das obwohl vor einem Jahr auf Wunsch der Musiker der Probentag von Freitag auf Dienstag verlegt wurde. Eifrigste Probenbesucher waren Theo Blösch (42 Proben), Andreas Mayer (41) und Norbert Gänzer (40). Dankesworte und Präsente galten jenen Musikern, die auswärts wohnen und trotzdem dem Verein die Treue halten sowie den beiden Dirigenten Martin Fendt und Norbert Gänzer. Konrad: „Wir wissen es zu schätzen, zwei Dirigenten aus den eigenen Reihen zu haben.“

 


by Bliss Drive Review